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Rudolf Steiner

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Sonntag, 28. April 2013

Reisebericht Fuerteventura – 2

Lange hab ich auf diesen Urlaub gewartet, und am 5. April war es endlich soweit. Der Start war kalt, am Hamburger Flughafen waren gerade mal 2°C, und ich hab ganz schön gefroren, denn für einen Flug auf die Canaren zieht man sich keinen Wintermantel an. 

Ein Meer von Wolken
Wir flogen durch mehrfache Wolkenschichten, und mit dem Aufsteigen in den sonnen- durchfluteten Himmel ließ ich die Kälte und all die Anstren- gungen der letzten Zeit hinter mir. Diesen Anblick mit den schönsten Wolkenformationen konnte ich für Stunden ge- nießen, weil es nichts anderes zu sehen gab – denn ganz Europa lag unter einer dicken Wolkendecke. Erst über Süd- Portugal gab es wieder Land zu sehen, bevor wir über den Atlantik flogen. Fünf Stunden dauerte der Flug (vom Boar- ding bis Aussteigen gerechnet), und solange still sitzen ist ja nichts für mich. Aber ich hatte ja die neuen Bücher von Magda Wimmer dabei: „Feuerdrachen“ und „Drachenfeuer“* und so hab ich mich in deren Welt hinter der Welt entführen lassen. Auch bei meinem letzten Aufenthalt hier 2010 war es so, daß mich das neuste Buch von Magda begleitete („Und die Taube fliegt wieder“).

Diesmal also die Drachen, ich war gespannt, zumal sich das Uranus-Pluto Quadrat nun auf meiner MC-Achse tummelt. Und so wandelte sich das liebliche, warme, perfekte Land, das ich damals wahrnahm, in eine rauhe, windige und laute Welt. Eine Drachenwelt eben.

Man sollte ja auch nicht mit Widder-Sonne und Wassermann-Mond losfliegen, wenn man einen ruhigen Urlaub wünscht ;-) doch ich nahm es mit Humor. Der Transfer zum Hotel im Südosten der Insel klappte reibungslos. Wieder hieß es 1,5 Stunden still sitzen. Ich fuhr zum gleichen Ort wie damals, nach Costa Calma, die 'stille Küste' – für mich die Perle dieser Insel, eine wunderschöne Bucht mit feinem hellen Sandstrand. Hier beginnt der Sotavento Beach, der sich kilometerweit in den Süden hinzieht und immer breiter wird. Die Kite-Surfer schwören auf diesen Strand, und sie sagen „entweder hier oder Hawaii – Alternativen gibt’s nicht.“ Und so sah ich aus der Ferne, wie die bunten Drachenflieger sich jeden Morgen aufs Neue in die Lüfte erhoben – und wunderte mich gar nicht mehr.

Costa Calma Beach (click = größer)

Eine ganz eigentümliche Stimmung ist hier. Das Wasser ist sehr klar und türkisblau, beson- ders wenn die Sonne hineinscheint. Kleine Fische schwimmen bis ins Flachwasser und vollführen ihren Tanz. Es sind nicht nur die Farben, die mich an Atlantis erinnern, sondern es ist diese wohlbekannte atlantische Energie, die hier zu spüren ist. Erinnerungen kommen hoch, und es fühlt sich an wie Zuhause. Auch der Strandsand ist hochenergetisch. Der helle Sand wird von der nur 120km entfernten Sahara herübergeweht, daher auch die Dünen, und der goldfarbene Sand vermischt sich hier mit dem schwarzen Lavasand. Beiden wohnen die tiefe Kraft von Sonne und Erde inne, und nach einer Strandwanderung ist man regelrecht aufgeladen.

Am ersten Tag lag ich entspannt auf einer Sonnenliege am Strand, und fing mir gleich einen Sonnenbrand ein, obwohl ich im Schatten lag. Der immerwährende sanfte Passatwind täuscht einen leicht über die Sonnenkraft hinweg. Am zweiten Tag kam meine Freundin aus der Schweiz, und wir erlebten eine wunderbare Zeit. Da gab es einen afrikanischen Markt, auf dem die Händler ihre Waren aus dem nahen Afrika anboten, mal mehr oder weniger aufdringlich, aber man konnte über den Preis verhandeln. Es ist für diese Händler sicher ein Glücksfall, hier arbeiten zu können, denn die Touristen sind ein einträgliches Geschäft.

Die schlafenden Drachen ..

Auf einer unserer Strandwanderungen kamen wir weiter voran, als ich damals vor 2,5 Jahren gegangen war, und so sah ich auf einmal eine Landzunge, die mir früher entgangen war – und ich staunte nicht schlecht, denn sie sah aus wie ein schlafender Drache. Natürlich war ich von den Drachenbüchern 'infiziert', und trotzdem war es bestimmt kein Zufall, daß ich dauernd an sie erinnert wurde. Auf unserem Weg entdeckte ich einen Stein, der wie ein Drachenkopf anmutete – und es geschah, daß ich auf einmal ein großes Mitgefühl empfand, was auch immer mit 'ihm' passiert war. Ich berührte ihn, und konnte seinen Schmerz spüren... worauf ich ganz viel Liebe zurückfließen ließ. Das Gefühl, daß Steine lebendig sind, habe ich zwar schon früher, aber noch nie so stark empfunden.


Als wir überlegten was wir unternehmen wollen, entschieden wir uns für einen Tagesausflug nach Lanzarote – in dem Sinne, 'wer weiß, wann wir nochmal die Gelegenheit haben'. Morgens um halb sieben (jaja :-) wurden wir abgeholt, und fuhren noch im Sternenlicht nach Norden.

Lanzarote
Zwei Stunden im Reisebus durch Fuerteventura mit Sonnenaufgang, bis wir in Corralejo ankamen, der nördlichsten Stadt dieser Insel. Vor Corralejo befinden sich die größten Sanddünen der Canaren, die sind schon sehr beeindruckend. Von dort setzten wir mit einer kleinen Fähre über (klein, weil in Kiel sind die Fähren 5mal so groß). Vorbei ging es an der kleinen vorgelagerten Insel Lobos, und nach 30 Minuten landeten wir in Lanzarote.

Blick auf Corralejo

Die Reiseleiterin erzählte pausenlos spannende Geschichten, so war es nicht so einfach, mit den Gedanken auch mal für sich zu sein. Die Insel besteht größtenteils aus alten Lava- bergen, die vor 13 Millionen Jahren entstanden. So wirkt sie sehr karg, und Wasser ist sehr kostbar hier. Es gab hier den berühmten Künstler César Manrique, der sich sehr für die harmonische Architektur im Einklang mit der Natur einsetzte. So dürfen auch heute keine Häuser über 2 Stockwerke gebaut werden, und alle müssen weiß gestrichen sein. Auf Lanzarote wird auch Wein angebaut, auf sehr ungewöhnliche Weise, die sehr arbeitsintensiv ist. So werden kleine Kuhlen im Lavasand ausgehoben, die einen Windschutz aus Steinen bekommen. Der nächtliche Niederschlag oder Tau läuft so automatisch zu den Weinreben hin. Ich habe diesen Wein gekostet, also der ist unglaublich im Geschmack.

Weinanbau auf Lanzarote

Und dann wurde es abenteuerlich. Wir fuhren mit dem Reisebus in den Timanfaya-Nationalpark. Das ist ein Gebiet in der Inselmitte, das etwa 1/4 der Insel ausmacht. Dort wurde man buchstäblich in die Entstehungszeiten der Insel versetzt, denn es gab nichts außer spitzen Lavasteinen in allen Größen und dunkelrötlichen Farben zu sehen. Wir mach- ten einen Stop, dort gab es Experimente zu sehen. Man gab uns Lavakies in die Hand, der war so heiß, daß man ihn am besten fallen ließ. Aus einer 2m tiefen Grube stieg eine regelrechte Hitze auf, und ein Canario zeigte uns, daß wenn er ein Bündel getrocknete Sträucher hineinfallen ließ, diese innerhalb von 5 Sekunden anfingen, lichterloh zu brennen. Anschließend goß er in ein Metallrohr, das in der Erde steckte, ein bißchen Wasser, das so- fort als Dampf aufstieg. Und als er den ganzen Eimer Wasser hineingoß, kam nach 3 Se- kunden eine heiße Wasserfontäne herausgeschossen! Nicht Wenige haben sich erschreckt … sehr eindrucksvoll auch der riesige Grill, auf dem man Fleisch briet, allein durch die Erdwärme.

Die Feuerberge im Timanfaya Nationalpark

Unter dieser Region des Nationalparks liegt eine aktive Magmablase, und deshalb sind diese Phänomene möglich. Dies hinterließ doch ganz schön Eindruck bei uns, und auf der Rück- fahrt hatte ich das Gefühl, durch ein Drachenland zu fahren. Die Straße war sehr schmal, manchmal auch sehr eng zwischen Felswänden, und unwillkürlich dachte ich an Jim Knopf, dem bei der Fahrt durch die Drachenberge hinter ihm die Felsen zusammenstürzten … in einigen Momenten war mir schon mulmig, wenn ich aus dem Fenster schaute und es hun- derte Meter abwärts ging – man muß hier den Fahrkünsten des Fahrers vertrauen. Zumal das Land neben der Straße eben sehr heiß war … ich war zumindest tief beeindruckt von den Kräften, die in der Erde schlummern, und die jederzeit lebendig werden könnten.

Die Insel La Graciosa

Anschließend fuhren wir wieder ans Meer, und wurden durch einen wunderschönen Ausblick von der Steilküste auf die Insel La Graciosa belohnt. Zurück im Hotel waren wir doch froh, auf ausreichend Wasser blicken zu können. Die letzten Tage habe ich bewußt entspannt verbracht, mit Baden im Meer und sich in der Sonne wohlfühlen. Es war eine sehr schöne Zeit, um neue Kraft zu tanken.

Reisebericht Fuerteventura 1:
http://2012sternenlichter.blogspot.de/2010/12/urlaubsbericht-fuerteventura.html

Mehr über Magda Wimmers Drachenbücher:
http://2012sternenlichter.blogspot.de/2013/03/feuerdrachen-und-drachenfeuer_10.html

Kommentare:

  1. Hey Osira, toller Reisebericht! Plane zur Zeit auch eine solche Fuerteventure Reise über das Portal Reise-Preise.de zu buchen und dein Bericht hat meine Vorfreude nochmal gesteigert! Denke ich werde dann jetzt auch buchen. Die Zeit ist eh schon etwas knapp, da ich noch in den Herbstferien fliegen will. Da ist doch jetzt aber auch noch schönes Wetter, oder?

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  2. Hallo Henry,

    ja da hast Du Glück, denn im Oktober/November ist es auf Fuerteventura am schönsten, viel besser noch als im Frühjahr, wo es windig und das Wasser noch recht kühl ist. Jetzt im Herbst ist es sehr warm, auch das Wasser ist noch aufgeheizt und hat bestimmt noch 22°.

    Ja ich krieg Sehnsucht ;-) und wünsche Dir viel Freude dort!
    Herzlich Osira

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